Rassistische Hetze, völkische Ideologie und Marktradikalismus: Die AfD und die Wohnungskrise in Hamburg

Die Wohnungsfrage ist eines der zentralen sozialen Probleme unserer Zeit – gerade in Großstädten wie Hamburg. Sowohl auf Bundesebene als auch in Hamburg haben die Regierungen der letzten Jahre versagt, wenn es darum ging, dass Wohnen bezahlbar bleibt und genug Wohnraum für alle da ist.

Ursachen für der Wohnungskrise aus Sicht der AfD

Die AfD sieht die Ursachen der Wohnungsproblematik in erster Linie auf der Nachfrageseite und macht Geflüchtete dafür verantwortlich. Im Bürgerschaftswahlprogramm von 2020 wird als eine der Hauptursachen für die Wohnungskrise „Massenmigration“ genannt. So gut wie alle Bürgerschaftsreden zum Thema nutzt die AfD, um Migrant*innen als Preistreiber darzustellen. Diese Argumentation ignoriert die Realität: Die Mieten steigen durch das profitgetriebene Handeln großer Immobilienunternehmen, nicht durch Zuwanderung. Migrant*innen haben auf dem Wohnungsmarkt oft ohnehin schlechtere Chancen und sind von Diskriminierung betroffen.

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